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  • Wie man Waldbrände verhindert und ihre Ausbreitung eindämmt

    Menschliche Aktivitäten sind für den Großteil der Waldbrände verantwortlich. Wie können wir also verhindern, dass diese Feuer entstehen und sich ausbreiten? Wenn wir die Ursachen verstehen und verantwortungsvoll handeln, können wir alle eine wichtige Rolle bei der Verringerung des Waldbrandrisikos spielen. Waldbrände Waldbrände stellen eine ernste Bedrohung für Ökosysteme, Eigentum und Menschenleben dar. Mit der Beschleunigung des Klimawandels machen steigende globale Temperaturen und zunehmende Dürren viele Regionen anfälliger für Waldbrände, wodurch die Gefahr von Waldbränden weiter zunimmt.` Gleichzeitig können natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge zwar Waldbrände auslösen, doch menschliche Aktivitäten sind für fast 90 % davon verantwortlich (Western Fire Chiefs Association). Das wirft eine entscheidende Frage auf: Wie kann man Waldbrände verhindern? Wie kann man Waldbrände verhindern? Privatpersonen Achten Sie auf die Wetterbedingungen. Entfachen Sie niemals ein Feuer, sei es zum Grillen, für ein Lagerfeuer oder zum Verbrennen von Abfällen, während extremer Trockenheit oder bei starkem Wind. Starke Winde können Glut und brennende Partikel über weite Strecken tragen, trockene Vegetation entzünden und ein kleines Feuer rasch zu einem großen Waldbrand werden lassen. Prüfen Sie immer den Wetterbericht und vermeiden Sie offenes Feuer bei riskanten Bedingungen. Seien Sie darauf vorbereitet, Feuer zu löschen So wie Sie die richtigen Utensilien für ein gelungenes Barbecue dabeihaben, sollten Sie auch die nötige Ausrüstung bereithalten, um ein Feuer schnell löschen zu können. Das kann so einfach sein wie ein Eimer Wasser in der Nähe, eine Schaufel zum Ersticken der Flammen oder ein kleiner Feuerlöscher. Gute Vorbereitung kann entscheidend dazu beitragen, dass sich ein kleines Feuer nicht ausbreitet. Entsorgen Sie Zigaretten verantwortungsvoll Unsachgemäß entsorgte Zigarettenstummel gehören zu den häufigsten Ursachen von Waldbränden. Vergewissern Sie sich immer, dass Ihre Zigarette vollständig gelöscht ist, bevor Sie sie entsorgen. Verwenden Sie dafür vorgesehene Aschenbecher oder geeignete Behälter. Werfen Sie Zigarettenstummel niemals auf den Boden, besonders nicht in trockenen oder waldbrandgefährdeten Gebieten. Eine kleine Unachtsamkeit kann verheerende Folgen haben. Greifen Sie ein und bleiben Sie wachsam! Wenn Sie sehen, dass jemand in waldbrandgefährdeten Gebieten unsicher handelt oder sich verdächtig verhält, melden Sie dies den örtlichen Behörden. Ein frühzeitiges Eingreifen kann verhindern, dass aus einem kleinen Feuer eine Katastrophe wird. Lassen Sie Feuer niemals unbeaufsichtigt! Ob Sie ein Lagerfeuer, ein Barbecue oder ein größeres Feuer genießen: Behalten Sie die Flammen immer im Blick. Selbst wenn Feuer nur kurz unbeaufsichtigt bleiben, können sie sich schnell ausbreiten. Organisationen und Flächenmanager Kontrollierte Feuer Kontrollierte Feuer, auch als geplante Brände bekannt, sind eine Methode zur Verringerung des Waldbrandrisikos, bei der gezielt Feuer eingesetzt werden, um trockene und leicht entflammbare Vegetation zu reduzieren. Stimmen Sie solche Maßnahmen immer mit örtlichen Feuerwehren und Umweltgruppen ab, damit kontrollierte Feuer sicher durchgeführt und gut überwacht werden. Waldbrand-Risikobewertungen Führen Sie regelmäßig Waldbrand-Risikobewertungen durch. LUCI ist eine Waldbrand-Risikokarte, mit der sich waldbrandgefährdete Gebiete analysieren lassen, sodass Flächenmanager ihre Aufmerksamkeit auf die risikoreichsten Bereiche richten und Waldbrände dadurch wirksam verhindern können. LUCI Waldbrand-Risikokartierung für Italien, 2022, 2023, 2024. Forstmanagement und Holzeinschlag Wirksames Forstmanagement spielt eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung von Waldbränden. Gezielte Ausdünnung und selektiver Holzeinschlag verringern die Ansammlung dichter, trockener Vegetation, die Feuer zusätzlich anfachen kann. Die Identifizierung von Hochrisikogebieten mit Werkzeugen wie LUCI erleichtert die Umsetzung gezielter Strategien und hilft dabei, Wälder gesund zu halten und weniger anfällig für Waldbrandschäden zu machen. Fahrzeugsicherheit Parken Sie Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras, da heiße Auspuffanlagen es entzünden können. Seien Sie auch vorsichtig mit Geräten wie Kettensägen und Rasenmähern, die Funken erzeugen können. Sorgen Sie für freie Zufahrten für Einsatzkräfte Im Falle eines Waldbrands sind gut instand gehaltene Straßen und Zufahrtswege entscheidend. Freie und zugängliche Wege ermöglichen es Feuerwehrkräften, das betroffene Gebiet schnell zu erreichen und das Feuer einzudämmen, bevor es sich weiter ausbreitet. Die regelmäßige Pflege von Straßen und das Entfernen von Hindernissen können die Reaktionszeiten im Ernstfall erheblich verbessern. LUCI - Lokalisierte Erkenntnisse zur Bekämpfung von Zündauslösern LUCI ist eine Waldbrand-Risikokarte zur Unterstützung der Waldbrandprävention. Die Lösung nutzt ERA5-Klimadaten zusammen mit topografischen, anthropogenen, vegetationsbezogenen und weiteren Umweltdaten, um ihre Vorhersagekraft zu verbessern. Möchten Sie wissen, wo auf Ihrem Gelände das höchste Waldbrandrisiko besteht? Kontaktieren Sie uns jetzt! Quellen: Western Fire Chiefs Association. (n.d.). What causes wildfires? Western Fire Chiefs Association. Retrieved November 25, 2024, from https://wfca.com/wildfire-articles/what-causes-wildfires/#:~:text=Humans%20cause%20nearly%2090%25%20of,lightning%20strikes%20and%20volcanic%20eruptions

  • Kartierung von Waldbrandstrukturen in Echtzeit: Kopf, Flanken und Rückseite

    CHRIS showing the wildfire head, flanks and tail. Bei der Bekämpfung eines Waldbrands ist die Kenntnis des Brandperimeters nur ein Teil des Gesamtbildes. Genauso wichtig ist es, in Echtzeit zu verstehen, wie sich das Feuer entlang dieses Perimeters verhält. Für Einsatzteams ist es entscheidend, den Kopf, die Flanken und die Rückseite eines Waldbrands zu identifizieren. Diese verschiedenen Teile des Feuers verhalten sich nicht gleich und bergen auch nicht dasselbe Risiko. Werden diese Unterschiede früh erkannt, können Einsatzkräfte die Brandausbreitung besser vorhersagen, Löschmaßnahmen gezielter priorisieren und die Sicherheit der Einsatzkräfte verbessern. Warum die Brandstruktur operativ wichtig ist Waldbrände entwickeln sich asymmetrisch. Wind, Hanglage und Brennstoffverteilung führen zu unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten entlang des Perimeters: Kopf: Zeigt in der Regel die höchste Ausbreitungsgeschwindigkeit und Intensität und bestimmt häufig die allgemeine Brandentwicklung. Flanken: Können sich je nach wechselnden Windbedingungen schnell verändern und sind daher entscheidend für die Eindämmungsstrategie. Rückseite: Wirkt möglicherweise weniger aktiv, birgt aber weiterhin Risiken, insbesondere in wechselndem Gelände oder bei sich ändernden Wetterbedingungen. Für Einsatzleiter sind diese Unterschiede nicht nur theoretischer Natur. Sie beeinflussen unmittelbar taktische Entscheidungen wie die Platzierung von Brandlinien, den Einsatz von Ressourcen und die Evakuierungsplanung. Die Herausforderung bei der Live-Beobachtung von Waldbränden Viele Waldbrandteams nutzen bereits Drohnen, Luftbilder oder ähnliche Werkzeuge, um sich einen Überblick über das Einsatzgeschehen zu verschaffen. Diese Werkzeuge sind wertvoll, liefern jedoch oft kein kontinuierliches und gemeinsames Lagebild. Ein Live-Drohnenfeed bietet Details, aber nur in einem begrenzten Sichtfeld. Manuell eingezeichnete Perimeter hängen von individueller Interpretation ab und veralten schnell. Von der Perimeterkartierung zur strukturellen Echtzeit-Erkenntnis Hier schafft CHRIS einen echten Mehrwert. CHRIS verwandelt Luftbilder in eine kontinuierlich aktualisierte, georeferenzierte Waldbrandkarte in nahezu Echtzeit. Dabei erkennt das System die Feuerlinie automatisch und zeichnet den Perimeter als Polygon ein. So erhalten Teams einen aktuellen Umriss des Einsatzgeschehens, ohne auf manuelle Kartierung angewiesen zu sein. Wie im obigen Bild zu sehen ist, erleichtert dieser live kartierte Perimeter auch die Unterscheidung zwischen Kopf, Flanken und Rückseite des Waldbrands auf einen Blick. Dadurch erhalten Einsatzkräfte nicht nur einen Brandumriss, sondern auch ein klareres Verständnis dafür, wie der Brand strukturiert ist und wo sich die größten Risiken entwickeln. Anstelle vereinzelter Beobachtungen oder einer einzelnen statischen Kartenebene erhalten Einsatzkräfte eine live aktualisierte operative Übersicht, die sich mit dem Einsatzgeschehen weiterentwickelt. Das bedeutet, dass Teams mehr tun können, als nur zu sehen, wo sich das Feuer befindet. Sie können beginnen zu interpretieren, wie es sich bewegt und welche Teile des Brandes die größte Aufmerksamkeit erfordern. Mit einer solchen Live-Übersicht können Einsatzkräfte: den aktiven Kopf des Brandes identifizieren und seine Ausbreitungsrichtung überwachen Veränderungen entlang der Flanken erkennen, bevor daraus größere Eindämmungsprobleme entstehen die Rückseite im Blick behalten und Bereiche erkennen, die wieder aufflammen oder operativ relevant bleiben könnten mit einem automatisch aktualisierten Feuerlinien-Polygon arbeiten statt mit verzögerten, manuell erstellten Perimeterskizzen So wird aus Luftbeobachtung praktisch nutzbares Lagebewusstsein. Schnellere Entscheidungen unter Druck Bei der Waldbrandbekämpfung ist Zeit entscheidend. Schon eine kleine Verzögerung beim Erkennen von Veränderungen im Brandverhalten kann sich schnell auf Sicherheit, Koordination und Eindämmungsstrategie auswirken. Mit einer kontinuierlich aktualisierten Karte werden Änderungen der Brandausbreitungsrichtung früher sichtbar. Ressourcen können anhand der aktuellen Lage neu zugewiesen werden. Eindämmungsstrategien lassen sich mit größerer Sicherheit anpassen. Vor allem aber können alle Beteiligten auf dasselbe operative Lagebild zugreifen. Diese gemeinsame Klarheit ist besonders bei sich schnell entwickelnden Lagen wichtig, in denen sich Bedingungen innerhalb von Minuten statt Stunden ändern können. Möchten Sie sehen, wie CHRIS Teams dabei unterstützt, Brandverlauf und Brandstruktur in nahezu Echtzeit zu kartieren? Durch die automatische Generierung von Feuerlinien-Polygonen aus Luftbildern und deren Umwandlung in eine live nutzbare Einsatzkarte verschafft CHRIS Einsatzkräften die Klarheit, die sie brauchen, um schneller zu handeln, besser zu koordinieren und sicherere Entscheidungen im Einsatz zu treffen.

  • Echtzeit-Einsatzkartierung in der Praxis: CHRIS mit Brandweer Twente und Veiligheidsregio Twente

    Vom Pilotprojekt zur Live-Feldvalidierung Seit Mai 2025 arbeitet MEJOR Technologies eng mit Brandweer Twente und der Veiligheidsregio Twente in einem Demo- und Pilotprogramm zusammen, um CHRIS unter realen Einsatzbedingungen zu validieren. Seit Beginn dieser Zusammenarbeit wurde CHRIS gemeinsam mit beiden Organisationen kontinuierlich weiterentwickelt, um den praktischen Anforderungen von Einsatzkräften im Feuerwehralltag gerecht zu werden. Der Pilot mündete in einen erfolgreichen Live-Feldtest im Januar 2026, bei dem CHRIS mithilfe einer von der Veiligheidsregio Twente eingesetzten Drohne live genutzt wurde. Während dieses Tests wurde ein sich bewegender Brand mit einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern aktiv überwacht. Innerhalb weniger Sekunden standen RGB- und Infrarotaufnahmen in einem zentralen Dashboard zur Verfügung, ergänzt durch automatisch generierte Brandpolygone, die sofortige und verwertbare Einblicke in die Lage lieferten. Real-time incident mapping for dynamic incidents CHRIS provides fire service teams with critical insights during dynamic incidents and supports faster, better-informed and safer decision-making. During wildfires and other rapidly evolving situations, a real-time situational overview is essential. At the same time, traditional incident visualisation is often fragmented, quickly outdated and highly dependent on manual interpretation. CHRIS overcomes these limitations by automatically analysing drone imagery and translating it into directly applicable operational information. Infrarotdaten in operative Erkenntnisse übersetzen Die Stärke von CHRIS liegt nicht allein in der Nutzung von Infrarotbildern, sondern in deren automatischer Analyse. Während Infrarotaufnahmen zumindest in den Niederlanden bereits über bestehende Drohnenplattformen verfügbar sind, übersetzt CHRIS diese Daten direkt in umsetzbare operative Informationen. Auf Basis der IR-Bilder werden Brandpolygone automatisch generiert und zentrale Kennzahlen wie Lage, Fläche, Umfang und relevante Informationen zur Brandfront sofort berechnet. Dieser Prozess erfordert kein manuelles Einzeichnen und bleibt auch unter Rauchschichten sowie bei eingeschränkter Sicht zuverlässig. Dadurch erhalten Einsatzkräfte präzise und konsistente Einblicke, selbst wenn die visuelle Beobachtung begrenzt ist. Darüber hinaus erkennt CHRIS kleinere Brandherde, die durch Wind entstehen, wenn brennendes Material auf neue Bereiche übertragen wird. Durch die frühzeitige Identifikation dieser Sekundärentzündungen unterstützt CHRIS die Einsatzteams dabei, eine weitere Ausbreitung vorherzusehen und einzugreifen, bevor sich die Lage verschärft. Von CHRIS generierte Brandpolygone zur Visualisierung der aktiven Brandfläche. Die RGB-Ebene macht einen Hotspot in der unteren linken Ecke sichtbar, der sonst unentdeckt geblieben wäre. Brandentwicklung im Zeitverlauf verfolgen CHRIS ermöglicht es Einsatzkräften zudem, die Entwicklung eines Brandes über die Zeit hinweg zu verfolgen und zu vergleichen. Durch die Kombination von Bildmaterial aus verschiedenen Zeitpunkten wird deutlich, wie schnell und in welche Richtung sich ein Brand ausbreitet. Diese zeitliche Einordnung hilft Einsatzleitern, Muster zu erkennen, Risiken besser einzuschätzen und Ausbreitungen, einschliesslich Spotting-Bränden, in einem früheren Stadium zu identifizieren. Von CHRIS generierte Brandpolygone zeigen die Brandentwicklung vom vorherigen Zeitintervall bis zum aktuellen Zeitpunkt. Integrierte Lageübersicht ohne zusätzliche Komplexität Alle Erkenntnisse werden in einer integrierten Lösung ohne zusätzliche Bedienhandlungen zusammengeführt, die sich nahtlos mit bestehenden Systemen und Dashboards verbindet. Einsatzteams müssen dadurch kein weiteres Tool erlernen oder ihre bestehenden Arbeitsabläufe anpassen. CHRIS liefert Echtzeit-Lageübersicht genau dann, wenn sie wirklich benötigt wird, und unterstützt operative Entscheidungsfindung direkt während laufender Einsätze. Möchten Sie CHRIS in Aktion erleben? Erfahren Sie, wie CHRIS die Lageübersicht bei Waldbränden und komplexen Einsatzlagen stärkt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um eine Live-Demo anzufordern oder zu besprechen, wie CHRIS in Ihre bestehende operative Umgebung integriert werden kann.

  • CHRIS: Echtzeit-Waldbrandverlauf

    Waldbrandverlauf in verschiedenen Ebenen visualisiert. Waldbrände sind dynamische Ereignisse. Was Einsatzkräfte vor Ort sehen, kann sich von Minute zu Minute, manchmal sogar von Sekunde zu Sekunde ändern. Ein Feuer, das unter Kontrolle zu sein scheint, kann durch Wind, Gelände oder verfügbare Brennstoffe schnell die Richtung ändern, sich verstärken oder sich in mehrere Fronten aufteilen. Zu verstehen, wie sich ein Waldbrand im Laufe der Zeit entwickelt, ist genauso wichtig wie zu wissen, wo er entstanden ist. Dennoch verlassen sich Teams bei Waldbränden und anderen laufenden Einsatzlagen oft auf fragmentierte Beobachtungen, verzögerte Updates oder statische Karten, die die aktuelle Situation nicht widerspiegeln. Hier kommt CHRIS ins Spiel. CHRIS ermöglicht es Teams, die Entwicklung von Waldbränden nahezu in Echtzeit zu visualisieren, indem Brandgrenzen auf Basis von Luftbilddaten fortlaufend aktualisiert werden. Statt mit nur einer einzelnen Momentaufnahme zu arbeiten, erhalten Entscheidungsträger ein lebendiges Bild davon, wie sich das Feuer entwickelt. Die Grenzen der manuellen Waldbrandkartierung Bei vielen Einsätzen werden Waldbrandgrenzen noch immer manuell anhand von Live-Drohnenbildern eingezeichnet. Das liefert einen nützlichen ersten Lageüberblick, aber eben nur für genau diesen Moment. Denn was in einem Drohnenbild zu sehen ist, beschränkt sich buchstäblich auf das, was die Drohne in diesem Augenblick erfasst (siehe Bild unten) und nicht auf eine Gesamtansicht des Waldbrands aus der Vogelperspektive. Die Herausforderung ist die Geschwindigkeit: Das Feuer bewegt sich weiter, während die manuell eingezeichnete Brandgrenze schnell veraltet. Bei komplexen Einsatzlagen mit mehreren Fronten und Hotspots entstehen dadurch blinde Flecken, und Teams müssen auf Basis unvollständiger Informationen handeln. Infolgedessen sind Teams häufig gezwungen, Entscheidungen auf Grundlage unvollständiger oder veralteter Informationen zu treffen. Ansicht nur aus einem Drohnenfeed. Von Bildern zur Brandentwicklung CHRIS wurde genau für diese Herausforderung entwickelt. Statt sich auf eine einzelne, manuell erstellte Momentaufnahme zu verlassen, wandelt CHRIS Luftbilder in georeferenzierte Brandpolygone um, die kontinuierlich aktualisiert werden können. So lässt sich nicht nur darstellen, wo sich der Waldbrand befindet, sondern auch, wie er sich im Zeitverlauf entwickelt. Statt zu fragen „Wo ist das Feuer jetzt?“, können Teams die wichtigere Frage beantworten: „Wie entwickelt sich das Feuer?“ CHRIS: Brandpolygone. Waldbrandentwicklung mit CHRIS visualisieren CHRIS: Brandentwicklung Neben der Darstellung von Hotspots eines Waldbrands kann CHRIS auch dessen Entwicklung sichtbar machen. Dazu werden mehrere Bilder in einer einzigen Karte zusammengeführt. Die Abbildung oben zeigt, wie CHRIS die Entwicklung eines Waldbrands visualisiert, indem Brandpolygone aus verschiedenen Zeitpunkten übereinandergelegt werden. Statt nur die aktuellste Brandgrenze anzuzeigen, ermöglicht CHRIS die gleichzeitige Darstellung mehrerer Brandebenen in derselben Kartenansicht. Jede Ebene, dargestellt in einer anderen Farbe, zeigt die Brandgrenze zu einem bestimmten Zeitpunkt. Durch diese Überlagerung macht CHRIS die Entwicklung des Feuers in einem einzigen Bild sofort sichtbar. So können Teams auf einen Blick vergleichen, wo sich das Feuer zuvor befand und wo es sich jetzt befindet, ohne zwischen Karten wechseln, dies manuell nachvollziehen oder sich auf ihr Gedächtnis verlassen zu müssen. Das Ergebnis ist ein klarer und räumlich präziser Überblick darüber, wie sich der Waldbrand entwickelt. Mit dieser mehrschichtigen Ansicht können Teams schnell erkennen: Wie schnell breitet sich das Feuer aus? In welche Richtung bewegt sich die Feuerfront? Wo sind neue Hotspots entstanden? Welche Gebiete sind zunehmend gefährdet? Statt Live-Videobilder zu interpretieren oder einzelne Bilder manuell miteinander zu vergleichen, erhalten Einsatzkräfte ein klares, kartenbasiertes Verständnis der Waldbrandentwicklung. Von der Position zur Entwicklung Zu sehen, wo sich das Feuer befindet, ist wichtig. Zu verstehen, wie es sich bewegt, kann alles verändern. Indem CHRIS die Entwicklung eines Waldbrands im Zeitverlauf visualisiert, unterstützt es Einsatzleiter und Teams dabei, Muster früher zu erkennen, die Ausbreitung des Feuers besser vorauszusehen und schneller fundierte operative Entscheidungen zu treffen. Statt sich auf fragmentierte Beobachtungen oder statische Karten zu verlassen, erhalten Teams einen klaren und kontinuierlich aktualisierten Überblick darüber, wie sich die Lage entwickelt. Wenn Sie sehen möchten, wie die Echtzeit-Darstellung der Waldbrandentwicklung Ihre Einsätze unterstützen kann, zeigt Ihnen unser Team das gerne. Sprechen Sie mit unseren Experten für Waldbrandkartierung und entdecken Sie, wie CHRIS die Lageübersicht bei dynamischen Einsatzlagen verbessern kann.

  • MEJOR Technologies trägt zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei

    Was sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs)? Die Vereinten Nationen (UN) Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind ein universeller Fahrplan, der darauf ausgelegt ist, die dringendsten Herausforderungen für Menschheit und Planeten anzugehen. Die 17 SDGs wurden 2015 verabschiedet und sollen bis 2030 eine nachhaltigere, gerechtere und wohlhabendere Welt ermöglichen (Vereinte Nationen, o. J.). Diese Ziele umfassen ein breites Spektrum an Vorhaben, darunter die Beseitigung von Armut (Ziel 1), die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen (Ziel 3), der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung (Ziel 6), Maßnahmen zum Klimaschutz (Ziel 13) und der Schutz von Ökosystemen an Land (Ziel 15) (Vereinte Nationen, o. J.). Waldbrände bedrohen als eine der zerstörerischsten Kräfte der Natur unmittelbar den Fortschritt mehrerer dieser Ziele. Ihre zunehmende Häufigkeit und Schwere, oft verstärkt durch den Klimawandel, unterstreichen den dringenden Bedarf an innovativen Lösungen, um die Auswirkungen von Waldbränden zu mindern. Welche Auswirkungen haben Waldbrände auf die SDGs der UN? Waldbrände haben weitreichende Folgen für Gesellschaften und Ökosysteme und untergraben den Fortschritt bei mehreren SDGs: Ziel 1: Keine Armut: Waldbrände zerstören Häuser, Lebensgrundlagen und Infrastruktur und treiben gefährdete Gemeinschaften tiefer in die Armut. Besonders gefährdet ist die Landwirtschaft als zentrale Einkommensquelle vieler Menschen, was zu wirtschaftlicher Instabilität führt. Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen Rauch aus Waldbränden setzt schädliche Schadstoffe frei, darunter Feinstaub (PM2,5), und verursacht Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und langfristige Gesundheitsschäden. Bevölkerungen in brandgefährdeten Regionen sind zudem stärkerem Stress und psychischen Belastungen ausgesetzt. Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitärversorgung Die Folgen von Waldbränden verunreinigen Wasserquellen häufig mit Asche, Ablagerungen und Chemikalien, verringern den Zugang zu sauberem Wasser und schädigen aquatische Ökosysteme. Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Waldbrände tragen erheblich zu Treibhausgasemissionen bei, indem sie in Wäldern gespeicherten Kohlenstoff in die Atmosphäre freisetzen. Außerdem verringern sie die Fähigkeit von Ökosystemen, als Kohlenstoffsenken zu wirken, und verschärfen so den Klimawandel. Ziel 15: Leben an Land Waldbrände verwüsten die Biodiversität, zerstören Lebensräume und bedrohen gefährdete Arten. Der Verlust von Vegetation beschleunigt zudem die Bodenerosion, verringert die Produktivität der Flächen und erschwert die Regeneration von Ökosystemen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert proaktive und datenbasierte Ansätze, um Waldbrandrisiken zu mindern und ihre Auswirkungen zu verringern. Wie kann MEJOR Technologies diese Auswirkungen begrenzen? Bei MEJOR Technologies setzen wir auf Innovation, um die globale Herausforderung von Waldbränden anzugehen. Unsere hochmodernen Werkzeuge LUCI und CHRIS sind darauf ausgelegt, die Auswirkungen von Waldbränden zu minimieren und zum Erreichen der SDGs der UN beizutragen. LUCI - KI-gestützte Waldbrandprävention LUCI bietet einen revolutionären Ansatz zur Vorhersage und Minderung von Waldbrandrisiken durch: Globale Abdeckung LUCI liefert umsetzbare Erkenntnisse für jede Region und ermöglicht es Regierungen, Organisationen und Gemeinschaften weltweit, sich wirksam auf Waldbrandgefahren vorzubereiten und darauf zu reagieren. Hohe räumliche Auflösung Mit einer Auflösung von 10 x 10 Metern identifiziert LUCI Risikogebiete mit beispielloser Präzision und ermöglicht gezielte Maßnahmen, die Leben, Ressourcen und Ökosysteme schützen. Einblicke in Schlüsselfaktoren LUCI hebt kritische Faktoren hervor, die zur Waldbrand-anfälligkeit beitragen, und bietet datenbasierte Lösungen für Landmanagement und politische Entscheidungen. Durch die Integration von LUCI in Katastrophenschutzstrukturen können Beteiligte Waldbrandrisiken frühzeitig erkennen, Ressourcen effizient zuweisen und die Wahrscheinlichkeit katastrophaler Ereignisse senken. CHRIS - Waldbrandkartierung nahezu in Echtzeit CHRIS bringt fortschrittliche Technologie an die Front der Waldbrandbekämpfung: Kartierung nahezu in Echtzeit CHRIS ermöglicht Einsatzkräften, in Echtzeit zusammengesetzte hochauflösende Karten betroffener Gebiete zu erstellen und so das Lagebewusstsein bei Waldbränden zu verbessern. Leichtgewichtig und flexibel einsetzbar Sein leichtgewichtiges Design gewährleistet einen reibungslosen Betrieb, ob lokal oder in der Cloud, und macht es auch in anspruchsvollen Umgebungen nutzbar. Drohnenkompatibilität CHRIS lässt sich nahtlos in bestehende Drohnensysteme integrieren und bietet eine kosteneffiziente sowie skalierbare Lösung für Durch den Einsatz von CHRIS können Einsatzkräfte schnell handeln, Brände eindämmen, Schäden minimieren und gefährdete Gemeinschaften schützen. Eine nachhaltige Zukunft mit MEJOR Technologies MEJOR Technologies steht an vorderster Front der Innovation im Waldbrandrisikomanagement. Indem wir unsere Werkzeuge an den SDGs der UN ausrichten, wollen wir: Wirtschaftliche Verluste verringern und Lebensgrundlagen schützen (Ziel 1). Die menschliche Gesundheit vor schadstoffbedingten Auswirkungen von Waldbränden schützen (Ziel 3). Den Zugang zu sauberem Wasser durch Vermeidung von Verunreinigungen sichern (Ziel 6). Den Klimawandel durch die Verringerung von Waldbrandemissionen abschwächen (Ziel 13). Die Biodiversität schützen und die Regeneration von Ökosystemen fördern (Ziel 15). Gemeinsam können wir etwas bewirken. Entdecken Sie jetzt LUCI und CHRIS und werden Sie Teil der Lösung! Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Waldbrände und ihre verheerenden Auswirkungen. Mit den innovativen Werkzeugen LUCI und CHRIS von MEJOR Technologies können wir Gemeinschaften schützen, Ökosysteme bewahren und Fortschritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft vorantreiben. Ob Sie politische Entscheidungen treffen, im Einsatz sind oder sich engagieren: Ihr Beitrag zählt. Quellen: Vereinte Nationen. (o. J.). Ziele für nachhaltige Entwicklung. Abgerufen am 27. Januar 2025 von https://sdgs.un.org/goals

  • Mariapeel – LUCI bestimmt das Waldbrandrisiko

    Zentrale Ergebnisse von MEJOR Technologies LUCI’s Waldbrand-Risikokarte markierte die Region Mariapeel bereits drei Tage vor dem Ausbruch eines 41 Hektar großen Waldbrands im Jahr 2022 als Hochrisikogebiet. Allein auf historischen Daten aus der Zeit vor dem Brand trainiert, identifizierte LUCI dennoch exakt das Gebiet des späteren Waldbrands und bewies damit seinen Wert für die Waldbrandvorhersage. LUCI’s Waldbrand-Risikokarten übertrafen weit verbreitete Waldbrandindizes, die die Region Mariapeel nicht erkannten. Dieser Durchbruch unterstreicht LUCI’s Fähigkeit, hochpräzise Waldbrand-Risikokarten bereitzustellen, die ein effektives Landmanagement ermöglichen sowie Frühwarnsysteme und die Katastrophenvorsorge verbessern. Waldbrandvorhersage Wildfires pose a serious threat to ecosystems, property, and human lives. Accurately predicting the location of these wildfires is a critical challenge for many countries, especially as climate change increases their frequency and intensity. Traditional models, such as the CFWI (Canadian Fire Weather Index), have long been used to forecast fire risk, but they often fail to pinpoint high-risk areas with precise geographic detail. For example, the CFWI was not able to highlight the specific area where the Mariapeel wildfire occurred in the Netherlands, potentially limiting the preparedness and response efforts in the region. Waldbrände stellen eine ernsthafte Bedrohung für Ökosysteme, Eigentum und Menschenleben dar.Die genaue Vorhersage des Ortes solcher Brände ist für viele Länder eine große Herausforderung, insbesondere da der Klimawandel ihre Häufigkeit und Intensität erhöht. Traditionelle Modelle wie der CFWI (Canadian Fire Weather Index) werden seit langem zur Vorhersage des Brandrisikos eingesetzt, scheitern jedoch häufig daran, Hochrisikogebiete mit präziser geografischer Genauigkeit zu bestimmen. So konnte der CFWI beispielsweise das konkrete Gebiet des Waldbrands in Mariapeel in den Niederlanden nicht hervorheben, was die Vorbereitung und Reaktionsmaßnahmen in der Region möglicherweise eingeschränkt hat. *1 Europäisches Waldbrandinformationssystem. (2022). Fire Weather Index-Karte für den 31.08.2022. Abgerufen von EFFIS. LUCI – Waldbrand-Risikokarte Die Lösung von MEJOR Technologies, LUCI, ist ein auf maschinellem Lernen basierendes Modell, das entwickelt wurde, um das Waldbrandrisiko mit bislang unerreichter Genauigkeit und räumlicher Auflösung zu bestimmen. Drei Tage vor dem Brand identifizierte LUCI den exakten Ort des späteren Waldbrands als Gebiet mit dem höchsten Risiko in den Niederlanden. Dies zeigt die Stärke von LUCI’s Vorhersagefähigkeiten und bietet Behörden eine innovative Lösung, um sich besser auf Waldbrandrisiken vorzubereiten und diese zu minimieren. LUCI liefert eine stärker lokalisierte und präzisere Bewertung von Brandrisiken und stellt damit eine deutliche Verbesserung gegenüber traditionellen Modellen dar. Standort des Waldbrands laut EFFIS*2 (links) & LUCI Waldbrand-Risikokarte (rechts) Kontakt Mit den Waldbrand-Risikokarten von LUCI können Sie die Situation frühzeitig unter Kontrolle bringen und fundierte Entscheidungen treffen, bevor sie zu einer Katastrophe eskaliert. Möchten Sie das Waldbrandrisiko auf Ihrem Gelände bewerten? Kontaktieren Sie uns jetzt! Referenzen: European Forest Fire Information System. (2022). Fire Weather Index map for 31-08-2022. Retrieved from https://effis.jrc.ec.europa.eu/ Groenewoud, A. (2022, September 04). Blussen natuurbrand Mariapeel in Limburg zal nog dagen duren. Nu.nl. https://www.nu.nl/binnenland/6221872/blussen-natuurbrand-mariapeel-in-limburg-zal-nog-dagen-duren.html?referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

  • MEJOR Technologies in aktuellem Artikel von DutchCowboys über unsere globale Wirkung vorgestellt

    Wir sind stolz darauf, mitteilen zu können, dass MEJOR Technologies in einem aktuellen Artikel vorgestellt wurde, der unsere innovativen Bemühungen zur Prävention von Waldbränden mithilfe von KI und fortschrittlichen Algorithmen hervorhebt. Als wachsendes Unternehmen, das sich der Bekämpfung der zunehmenden Bedrohung durch Waldbrände weltweit widmet, unterstreicht diese Anerkennung unser Engagement für eine sicherere und nachhaltigere Zukunft. Internationale Zusammenarbeit und Anerkennung Kürzlich wurde unser CEO und Mitgründer Melvin Sieben vom Minister für Klimawandel in Pakistan eingeladen, um über die besonderen Herausforderungen des Landes im Zusammenhang mit Waldbränden zu sprechen. Dieser Besuch ist Teil unserer laufenden internationalen Aktivitäten, da wir auch mit Regierungen in Bulgarien, Argentinien, den Niederlanden, Italien, Deutschland und Portugal im Gespräch sind, um auszuloten, wie unsere Technologie einen bedeutenden Beitrag leisten kann. Innovative Lösungen gegen Waldbrände MEJOR Technologies wurde 2021 von Melvin Sieben und Joris Kohl van Wijngaarden mit der gemeinsamen Vision gegründet, das wachsende Problem der Waldbrände anzugehen. Mehrere Jahre Entwicklungsarbeit führten zur Entstehung von zwei Softwarelösungen: LUCI: Ein KI-gestütztes Tool zur Waldbrandprävention, das bewertet und dabei unterstützt festzulegen, wo, wann und warum ein Waldbrand entstehen könnte. Dadurch können Behörden vorbeugende Maßnahmen ergreifen, etwa Anpassungen in der Landschaft, um Brandrisiken zu verringern. CHRIS: Ein Unterstützungssystem für die Waldbrandbekämpfung, das Waldbrandkarten erstellt, indem Drohnenbilder nahezu in Echtzeit zusammengesetzt werden, Hotspots automatisch erkannt, ihre GPS-Koordinaten angegeben und Feuerlinien eingezeichnet werden, um eine detaillierte Waldbrandkarte zu erzeugen. Fortschritt durch Wissenschaft und Waldbrandtechnologie Mit laufenden Kooperationen mit führenden niederländischen Universitäten und Gesprächen mit dem MIT verschiebt MEJOR Technologies weiterhin die Grenzen der Waldbrandprävention. Unsere Mission ist klar: Natur, Menschen und ihr Eigentum mit innovativen Technologien vor Waldbränden zu schützen. Wir fühlen uns geehrt, in diesem Artikel vorgestellt zu werden, und freuen uns über das wachsende Interesse an unseren Lösungen. Während wir unsere Aktivitäten weltweit ausbauen, bleiben wir dem Einsatz von KI und datengestützten Strategien verpflichtet, um Waldbrände zu bekämpfen und den Klimawandel abzumildern. Lesen Sie den Artikel hier: https://www.dutchcowboys.nl/technology/mejor-technologies-helpt-natuurbranden-te-voorkomen-met-algoritmen-ai

  • Die Waldbrandsaison ist nicht mehr nur ein Sommerproblem

    Laut EUSTAFOR führen Klimawandel und globale Erwärmung zu höheren Temperaturen und trockeneren Bedingungen, sodass die Waldbrandsaison früher beginnt und länger andauert. Eine ganzjährige Waldbrandgefahr Während wir die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher erleben, hat sich die traditionelle Waldbrandsaison drastisch verändert. Da die Frühjahre trockener und die Herbste wärmer werden, sind viele Regionen und Länder anfälliger für Waldbrände. Deutlich wurde dieser Wandel bereits im vergangenen Jahr, als die Waldbrandsaison in Südeuropa schon im Februar, also mitten im Winter, begann und sich bis in den Herbst hinein zog. Im Jahr 2024 hat sich dieser Trend weiter verschärft: Dürren und erhöhte Temperaturen treiben das Waldbrandrisiko weltweit zusätzlich an. Laut dem Copernicus Climate Change Service war der Februar 2024 der wärmste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen und der neunte Monat in Folge mit beispiellos hohen Temperaturen. Kurz gesagt: Das Waldbrandrisiko ist nicht mehr auf die heißesten Monate beschränkt, sondern kann heute fast zu jeder Jahreszeit entstehen. Da sich die Waldbrandsaison verlängert und Brände immer zerstörerischer werden, ist proaktives Waldbrandmanagement wichtiger denn je. Doch wie bereitet man sich auf die Waldbrandsaison vor? LUCI: Lokalisierte Erkenntnisse zur Bekämpfung von Zündauslösern Möchten Sie die am stärksten gefährdeten Gebiete für Waldbrände identifizieren und jederzeit auf Waldbrände vorbereitet sein? Unsere Lösung LUCI ist dafür da, Ihnen zu helfen! LUCI kann die Waldbrandgefährdung bewerten und detaillierte Karten bereitstellen, die brandgefährdete Gebiete hervorheben. Damit ist es ein wertvolles Instrument für das Waldbrandmanagement. Unten sehen Sie ein Beispiel für eine Waldbrandgefährdungskarte für die Sommersaison 2024 in Europa. LUCI - Europäische Waldbrandgefährdungskarte Sommer 2021 Warum LUCI als Waldbrandpräventionstool wählen? Das zeichnet LUCI als Waldbrandpräventionstool aus: Weltweit einsetzbar: LUCI passt sich an länderspezifische Waldbrandfaktoren an. Liefert präzise Vorhersagen: Die Lösung nutzt fortschrittliches maschinelles Lernen, um genaue Prognosen zu liefern und Ihnen in der Waldbrandprävention einen Vorsprung zu verschaffen. Beispiellose Einblicke: LUCI bietet detaillierte Einblicke in die Faktoren, die zum Waldbrandrisiko beitragen. Hochdetaillierte Risikolokalisierung: Die Lösung hebt die Gebiete mit dem höchsten Risiko präzise hervor. Schlüsselfertig: LUCI ist eine benutzerfreundliche Waldbrandrisikokarte. Mit LUCIs Möglichkeiten zur Waldbrandrisikokartierung können Sie die Lage in die Hand nehmen und die besten Entscheidungen treffen, bevor sie sich zu einer Katastrophe entwickelt. Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Land zu jeder Jahreszeit schützen können? Kontaktieren Sie uns jetzt!

  • MEJOR Technologies in Zitat erwähnt: Waldbrände mit KI bekämpfen

    Wir sind stolz, mitteilen zu können, dass MEJOR Technologies kürzlich in Quote, einem der führenden Wirtschaftsmagazine in den Niederlanden, vorgestellt wurde und unsere Mission, Waldbrände durch innovative Technologie zu bekämpfen und zu verhindern, hervorgehoben wurde. Von Kollegen zu Mitgründern Der Artikel zeichnet unseren Weg nach: Von der gemeinsamen Ambition der Mitgründer Melvin Sieben und Joris Kohl van Wijngaarden, die sich bei ihrer Arbeit bei Alfen kennenlernten, bis hin zur Gründung von MEJOR Technologies als Reaktion auf die verheerenden Waldbrände in Australien. Wie Melvin sagt: „Wir behaupten nicht, dass wir Waldbrände gänzlich verhindern können – die Natur findet immer einen Weg –, aber wir können ihre Auswirkungen verringern.“ CHRIS und LUCI: Wildfire-Technologie MEJOR bietet jetzt zwei Lösungen zur Waldbrandbekämpfung an: CHRIS - Waldbrandkartierung Ist ein Echtzeit-Mapping-Tool, das Live-Drohnenbilder verarbeitet, um die vollständige Ausbreitung eines aktiven Feuers darzustellen und Rettungskräften dabei zu helfen, Feuerfronten, sichere Zugangswege und Gefahrenzonen schnell zu identifizieren. Das Produkt ist nach einem der ersten Mitarbeiter von MEJOR benannt, der leider an Krebs verstorben ist. LUCI - Waldbrandprävention Verwendet Satellitendaten und maschinelles Lernen, um das Waldbrandrisiko für jeden Standort zu bewerten und Landverwaltern dabei zu helfen, proaktive Entscheidungen zu treffen, z. B. wo kontrollierte Brände durchgeführt oder gefährdete Bereiche verstärkt werden sollen, bevor es zu einem Waldbrand kommt, und unterstützt so die Bemühungen zur Waldbrandprävention. Finanzierung, Wachstum und der Weg in die Zukunft MEJOR Technologies arbeitet derzeit an mehreren Projekten, von Gesprächen mit der bulgarischen Regierung bis hin zur Demonstration der Lösungen bei verschiedenen Unternehmen. Mit Unterstützung früherer Angel-Investoren und der niederländischen Unternehmensagentur beschaffen wir uns nun neue Mittel, um das Projekt zu skalieren. Joris bemerkt: „Unsere Ideen sprudeln nur so – wir stehen erst am Anfang.“ Lesen Sie den vollständigen Artikel in Quote hier: https://www.quotenet.nl/zakelijk/a64631660/brandmeesters-mejor-technologies-voorkomen-bestrijden-bosbranden/

  • Waldbrandmanagement neu denken: Prävention statt reiner Bekämpfung

    Waldbrände werden weltweit immer zerstörerischer. Der Bedarf an wirksamen Lösungen war noch nie so groß. Aktuelle Lage Bisher lag der Fokus vor allem auf schneller Brandbekämpfung. Trotz hoher Investitionen zeigen zunehmende Großbrände, dass Reaktion allein nicht ausreicht. Mit dem Klimawandel brauchen wir eine Ergänzung der Strategie: Prävention muss zentraler Bestandteil werden. Der präventive Ansatz mit LUCI LUCI unterstützt dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen schneller zu treffen. So arbeitet LUCI Außerhalb der Saison Analyse von Trends und historischen Risikozonen zur Vorbereitung präventiver Maßnahmen. Während der Saison Priorisierung von Ressourcen, Lagebewertung und kontinuierliches Monitoring zur wirksamen Einsatzunterstützung. Die Zukunft des Waldbrandmanagements Der Wechsel von reaktiv zu präventiv reduziert Schäden und stärkt die Resilienz von Regionen und Gemeinden. Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln. Kontaktieren Sie uns, um mehr über LUCI zu erfahren. Quellen: BNN Bloomberg (2024). Europas 42-Mrd.-€-Einsatz gegen Brände. https://www.bnnbloomberg.ca/investing/2024/08/16/europes-42-billion-effort-to-fight-fires-is-an-uphill-battle/ California Department of Finance (2024). Budget Summary 2024-25. https://ebudget.ca.gov/2024-25/pdf/Enacted/BudgetSummary/NaturalResourcesandEnvironmentalProtection.pdf NIST (2023). Wildland-Urban Interface Fire Exposure Scale. https://doi.org/10.6028/NIST.SP.1215

  • CHRIS: Verbesserung der Waldbrandbekämpfung durch nahezu Echtzeit-Übersichtskartierung von Waldbränden

    CHRIS: Ein klareres Bild der Waldbrände Bei der Bekämpfung von Waldbränden sind Zeit und Klarheit entscheidend. CHRIS ist eine Lösung zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung, die Rohaufnahmen von Drohnen nahezu in Echtzeit in verwertbare Informationen umwandelt. Durch die nahezu Echtzeit-Zusammenfügung von Drohnenbildern erstellt CHRIS eine hochauflösende Vogelperspektive aktiver Waldbrandgebiete. Die resultierende Karte enthält präzise Brandgrenzen, GPS-lokalisierte Hotspots und einen klaren räumlichen Kontext – alles entscheidend für die Einsatzteams vor Ort. Das obige Video zeigt CHRIS in Aktion und veranschaulicht, wie verstreute Bilder aus mehreren Bildern in eine schlüssige Lagekarte umgewandelt werden. Dieses verbesserte Lagebewusstsein ermöglicht es Ersthelfern, Evakuierungen zu planen, Ressourcen zuzuweisen und den Brand effektiver zu bekämpfen. Ob Tag oder Nacht, ob großflächig oder schnell verbreitet: CHRIS verschafft den Einsatzkräften die Klarheit, die sie brauchen – genau dann, wenn sie sie brauchen. Sind Sie bereit, einen besseren Überblick über Waldbrände zu erhalten? Erfahren Sie jetzt mehr über CHRIS. Problem: Einen aussagekräftigen Überblick über Waldbrände erhalten Mit der technologischen Entwicklung entwickelt sich auch die Ausrüstung moderner Feuerwehren weiter. Drohnen sind bei der Bekämpfung von Waldbränden mittlerweile allgegenwärtig und liefern schnelle Luftaufnahmen der betroffenen Gebiete. Allerdings ist ein einzelner Drohnen-Feed, selbst wenn er live ist, oft schwer zu interpretieren. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und schauen Sie sich das erste Video oben an. Sie werden feststellen, dass es nicht praktikabel ist, einen Brand anhand einer vagen Angabe wie „dem dritten Baum links“ zu lokalisieren. Drohnenaufnahmen allein sind zwar visuell aufschlussreich, es fehlt jedoch an räumlicher Klarheit und einem Gefühl für die Größenordnung.

  • MEJOR Technologies unterstützt die Forschung des VU Amsterdam Dream Teams Burning Lowlands

    Vom Dream Team Burning Lowlands der VU Amsterdam, abgebildet von links nach rechts, hintere Reihe: Christoph Geib, Alyson Ranucci, Paul Kandathil Parambil, Milica Mijailović; vordere Reihe: Futaba Tamura, Eva Koppen, Bettina Nardelli MEJOR Technologies hat kürzlich eine Forschungsinitiative des "Dream Team Burning Lowlands“ der Vrije Universiteit Amsterdam unterstützt und dabei Waldbrand-Risikokarten bereitgestellt, um zu untersuchen, wie Technologie das öffentliche Verständnis von Waldbrandgefahren hier in den Niederlanden beeinflussen kann. Waldbrandkommunikation Da der Klimawandel die Waldbrandrisiken auch in neue Gebiete wie die dicht bewaldete Veluwe-Region verlagert, hatte diese Studie das Ziel zu verstehen, wie unterschiedliche Formate der Risikokommunikation die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen. Das Team führte ein Umfrage-Experiment mit 160 Teilnehmern durch, die zuvor die Veluwe besucht hatten. Dabei wurde verglichen, wie Menschen auf vier verschiedene Arten von Waldbrand-Risikobotschaften reagierten, von einfachen Karten bis hin zu KI-beschrifteten Visualisierungen. MEJOR Technologies stellte die im Experiment verwendeten Waldbrand-Risikokarten bereit, die dazu beitrugen, realitätsnahe Kommunikationsszenarien zu simulieren. Zentrale Ergebnisse: KI-Beschriftungen verringerten die wahrgenommene Schwere des Waldbrandrisikos. Dies deutet darauf hin, dass der Hinweis auf den Einsatz von KI unbeabsichtigt die Dringlichkeit der Botschaft abschwächen könnte. Karten, die mit einfachem Text erklärt wurden (ohne KI-Hinweis), erzeugten die höchste Wahrnehmung von Schwere. Dies legt nahe, dass Klarheit wichtiger ist als technischer Jargon. Die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit eines Waldbrandes wurde weder durch den KI-Hinweis noch durch die Art der Karte signifikant beeinflusst. Vertrauen in KI oder Angst vor KI hatten keinen Einfluss darauf, wie die Menschen die Risiken interpretierten. Dream Team Burning Lowlands Forschungsplakat

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